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Wenn Sie den Turm besteigen (Preise, Öffnungszeiten), können Sie den Aufstieg in mehrere Abschnitte gliedern:
- Zuerst gehen Sie unten am Martinsfenster vorbei. An Markttagen (Mittwoch und Samstag) haben Sie hier schon einen schönen Überblick.
- Dann erreichen Sie den Eingang zu Orgel; er ist stets verschlossen.
- Wieder ein paar Wendeln weiter passieren Sie den gleichfalls verschlossenen Eingang zum Läuteboden. Seit rund fünfzig Jahren wird nur noch bei besonderen Anlässen von Hand geläutet.
- Die Glocken selbst sehen Sie, wenn Sie die Höhe des Glockenbodens erreicht haben, wenn Sie in einen schmalen Gang eintreten, der am Ende vergittert ist. Für Kinder ist es ein Erlebnis, den Glockenschlag - zu jeder Viertelstunde, besser noch zur vollen Stunde - zu beobachten und aus nächster Nähe zu hören.
- Auf 70 m Höhe können Sie die erste Ruhepause einlegen und das "Viereck" umrunden". Im Eingang zur früheren Turmstube finden Sie Bilder bedeutender Kathedralen der Welt.
- Wenn Sie den Aufstieg fortsetzen, haben Sie in 102 m Höhe Gelegenheit, wieder einen Rundgang auf dem "Achteck"  (Oktogon) zu machen.
- Beim weiteren Aufstieg zum Helmkranz müssen Sie mit Gegenverkehr rechnen. Oben haben Sie, je nach Wetter, einen herrlichen Panoramablick, der von der Zugspitze im Osten bis zu den Schweizer Alpen im Westen gehen kann. Bei fast jedem Wetter ist der Blick nach unten auf die Donau, die Dächer der Stadt und den Verkehr frei.

Noch ein Hinweis: Steigen Sie die ersten hundert Stufen sehr langsam und erhöhen Sie das Tempo erst, wenn Sie sicher sind, daß Sie den ganzen Aufstieg durchhalten. Falls Sie sich vor Schwindel fürchten, ist es zweckmäßig, während des Steigens den Blick ins Innere der Wendel zu richten und nur bei Stillstand nach unten zu blicken.